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Die Nationen der Welt sind mit umgerechnet 400 Billionen US-Dollar verschuldet

Wie ist diese Verschuldung entstanden?  Gibt es Lösungen für diese Misere?  Was ist Geld?

1  Die systembedingte Schuldenfalle ( Bankgeheimnis "Geldschöpfung" )

2  Die Banken- Rettungspakete. Geld und Schulden aus dem Nichts

3  Petition an den Bundestag: Geldschöpfung durch den Staat

4  Anhang ( Zitate )


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Update 29.02.2012 / Überarbeitung: Nov. 2013

"99% der Menschen sehen das Geldproblem nicht. Die Wissenschaft sieht es nicht, die Ökonomie sieht
es nicht, sie erklärt es sogar als ,nicht existent‘. [...]" Prof. H.-C. Binswanger, Volkswirtschaftler. Quelle

Entspricht es tatsächlich der Wahrheit das der Staat,- und damit wir alle, in finanzieller Hinsicht permanent "über unsere Verhältnisse" gelebt haben, und das wir deshalb nun "den Gürtel enger schnallen" müssen um uns von dieser immer erdrückender werdenden Schuldenlast zu befreien?

Um es gleich vorweg zu nehmen: Nein!
Auf dieser Seite erfahren Sie in Form eines "Crashkurses" warum.
 
Seit der Währungsreform zur D-Mark am 20 Juni 1948
wächst die Staatsverschuldung Deutschlands immer weiter an.
( Zählerstand nach Angaben von Rico Albrecht - Wissensmanufaktur )

Aussagen wie die zuvor genannten haben wir nun bereits seit Jahrzehnten immer wieder gehört. Und die weit überwiegende Mehrheit der Menschen glaubt an dessen Richtigkeit. Erstaunlicherweise wundert sich jedoch bis zum heutigen Tage offenbar kaum jemand darüber das auch die wenigen wohlhabenden Nationen der "Ersten Welt" hoch verschuldet sind, obwohl doch gerade diese in den zurückliegenden Jahrzehnten durch das permanente Wirtschaftswachstum enorme Vermögen hätten anhäufen müssen. Und natürlich sind diese Vermögen auch vorhanden. Doch im gleichen Zeitraum wuchs auch die Staatsverschuldung extrem an. Und nicht nur die der Bundesrepublik, sondern beinahe weltweit!

Bereits vor Ausbruch dieser globalen Systemkrise des Finanzsystems belief sich die Gesamtverschuldung der Nationen [ Staaten / Unternehmen / Privathaushalte ] auf rund 400 Billionen US- Dollar ( 400 Billionen = 400 x Tausend Milliarden Dollar. Quelle: "Der Geist des Geldes", ein Dokumentarfilm von Yorick Niess aus dem Jahr 2007.). Diese astronomische Summe entspricht in etwa dem siebenfachen jährlichen Bruttoinlandsprodukt (.BIP.) aller.(!) Volkswirtschaften der Erde. Um diesen gigantischen Schuldenberg abzubauen müssten die Volkswirtschaften also volle sieben Jahre lang buchstäblich jeden erwirtschafteten Cent in die Tilgung stecken. Da zur Finanzierung der Volkswirtschaften (.und damit auch der Staatshaushalte.) in diesem Geldsystem weiterhin verzinste Kredite aufgenommen werden müssen, wird sich die Verschuldung der Nationen in den kommenden Jahren nicht reduzieren, sondern, so wie in der Vergangenheit auch, zwangsläufig weiter enorm erhöhen!

Die internationale Staatengemeinschaft befinden sich in einer immer problematischer werdenden Schuldenfalle, aus der sie sich ( entgegen anders lautenden Aussagen ) ohne grundlegende Veränderungen des heutigen Geld- und Finanzsystems nicht befreien kann!

Siehe hierzu auch: "World debt comparison". Diese als Weltkarte gestaltete interaktive Weltschuldenuhr zeigt,- wenn auch in absoluten Zahlen aufgrund unterschiedlicher Berechnungsgrundlagen abweichend von den Erhebungen aus der Dokumentation "Der Geist des Geldes", die permanent steigende Gesamtverschuldung der Nationen von 2000 bis 2014.

Es handelt sich bei der beinahe weltweit stetig ansteigenden Verschuldung der öffentlichen Haushalte jedoch nicht, wie die einen fälschlich meinen, nur um ein Verteilungsproblem der erwirtschafteten Vermögen, oder, wie die neoliberalen Vertreter immer wieder ins Feld führen, gar um das Resultat einer verschwenderischen Ausgabenpolitik der öffentlichen Hand in Kombination mit einem sogenannten Reformstau auf dem Arbeitsmarkt und der Sozialsysteme. Die ausschlaggebenden Faktoren für dieses annähernd weltumspannende und sich nun immer weiter zuspitzende Verschuldungsdilemma der Nationen liegt offensichtlich anderswo.

Denn auch die armen Länder der "Dritten Welt" sind,- trotz des Jahrzehnte währenden Exportes ihrer wertvollen Ressourcen in die "Erste Welt" inzwischen hoffnungslos verschuldet, und niemand wird allen Ernstes behaupten oder gar belegen können, dass auch diese Länder ständig "über ihre Verhältnisse" gelebt hätten.
Foto von F. Kromberg / W.J.Pilsak
geld_regiert_die_welt
Bedrucktes Papier. Wir benutzen es täglich, und doch kann kaum jemand beschreiben was Geld eigentlich ist und wie unser heutiges Geldsystem funktioniert. Hier liegt das Problem!

Einer Forsa- Umfrage im Auftrag des Magazins "Stern" vom Mai 2009 zufolge ist die inzwischen drastisch zunehmende Staatsverschuldung mittlerweile die größte Sorge der Deutschen. Für fast zwei Drittel der Bürger steht fest, dass der gigantische Schuldenberg eines Tages nicht mehr bezahlt werden kann: Mehrheit der Deutschen gegen neue Staatsschulden und: Sollte der Staat sich Ihrer Meinung nach weiter verschulden, um die Wirtschaft zu stützen?. Was der überwiegenden Mehrheit der Menschen gegenwärtig noch immer nicht bekannt ist: Die permanent anwachsende Staatsverschuldung ist im heutigen Geld- und Finanzsystem angelegt, national wie international, sie ist systembedingt! Die folgende Grafik zeigt den Verlauf der "gesamtwirtschaftlichen Finanzierungsrechnung" für die Volkswirtschaft der Bundesrepublik Deutschland der vergangenen 50 Jahre.
 
grafik_bundesbank
Der Verlauf der gesamtwirtschaftlichen Finanzierungsrechnung veranschaulicht die Systematik des heutigen Geld- und Finanzsystems: Geldvermögen und Schuldenlasten wachsen mathematisch bedingt gleichermaßen exponentiell an. Quelle: Der Crash - Irrtümer über Inflation, Deflation und Gold - von Günter Hannich. Siehe auch: Finanzkrise - einfach erklärt. Ein Artikel von Dipl.-Ing. Walter K. Eichelburg auf "goldseiten.de", und: Ursache der Finanz- und Wirtschaftskrise; Wirtschaftskreislauf, Sparquote, Geldakkumulation, Zinseszins, Kreditklemme, Insolvenzen.pdf von Dipl.-Ing. Ulrich Engelke. Eine aktuellere gesamtwirtschaftliche Finanzierungsrechnung der Deutschen Bundesbank finden Sie hier: Grafik der Ges.wirt. Finanzierungsrechnung bis 2010.

Datenquellen der Deutschen Bundesbank in tabellarischer Form: Ergebnisse der gesamt- wirtschaftlichen Finanzierungsrechnung für Deutschland 2006 bis 2011.pdf ( Ab Seite 19 - Geldvermögen und Verbindlichkeiten ). Und: Monatsbericht Mai 2010.pdf. ( Ab Seite 52 )

Schulden durch Verleihen: Das Kreditgeldsystem [ = Schuldgeldsystem ]
Zur Erklärung ( in aller Kürze ): Da alles Geld im heutigen Geld- und Finanzsystem nur durch Verleihen ( per Kredit, Darlehen, Hypothek etc.) in den Umlauf der Volkswirtschaft(en) gelangt, ist jeder in Umlauf gebrachte Geldschein immer mit Schulden in Höhe seines Nennwertes belastet. In Zahlen ausgedrückt ( noch ohne Zinseffekt ) stellt sich dieser grundlegende Zusammenhang folgendermaßen dar:

10.000€ Kreditvolumen  =>  10.000€ in Umlauf gebrachtes Geld  =>  10.000€ Schulden

Auf die gesamte Volkswirtschaft übertragen bedeutet dies, dass dem Gesamtvolumen allen in Umlauf gebrachten Geldes in diesem Geldsystem immer ein dementsprechendes Volumen an Kreditforderungen ( Schulden ) gegenüber steht. Ohne an dieser Stelle näher ins Detail gehen zu können ergibt sich aus diesem Zusammenhang für die Volkswirtschaft der Bundesrepublik nach der Währungsreform zur D-Mark folgende Entwicklung:

*Gesamtwirtschaftliche Finanzierungsrechnung gemäß obiger Grafik in "Euro",
bei einem volkswirtschaftlich durchschnittlich wirksamen Zinssatz von etwa 6%:

Jahr Kreditvolumen Geld im Umlauf
Kreditforderungen Zins / Zinseszins
1960   ca. 190 Mrd. €    190 Mrd. €        190 Mrd. €         150 / 118 Mrd. €
1970   ca. 458 Mrd. €   458 Mrd. €     458 Mrd. €       362 / 286 Mrd. €
1980 ca. 1106 Mrd. € 1106 Mrd. €    1106 Mrd. €        875 / 692 Mrd. €
1990 ca. 2673 Mrd. € 2673 Mrd. € 2673 Mrd. € 2114 / 1672 Mrd. €

usw. usw ...

*Vereinfachte Rechnung mit realistischen, obiger Grafik weitgehend entsprechenden Summen. Berechnung mit Zinseszins und linearer Unterverzinsung: Die Zinserträge werden den Kreditvolumen jährlich zugeschlagen und bis zum Ende der Gesamtlaufzeit mitverzinst.

Nach Berechnungen des Geld- und Wirtschaftsanalytikers Helmut Creutz, der sich seit 1982 mit der Systematik und insbesondere mit den gesellschaftlichen Folgewirkungen dieses Geld- und Finanzsystems sehr eingehend beschäftigt hat, hat dieser sich exponentiell aufbauende Prozess im Verlaufe der vergangenen Jahrzehnte zu folgendem Ergebnis geführt. Siehe Grafik rechts.

Aus diesen Grafiken und der zuvor dargelegten Systematik wird nun für jeden unmittelbar ersichtlich, dass die Bildung von Vermögen in diesem Geld- und Finanzsystem zwangsläufig ein dementsprechendes Maß an Verschuldung erzeugt, da sich Geldvermögen und Schuldenlasten in diesem System bedingen! Der spiegelsymmetrische Kurvenverlauf obiger Grafik für Vermögen und Verschuldung, dessen exponentielle Charakteristik auf den Zins- und Zinseszinseffekt zurückzuführen ist, beschreibt diesen systemisch untrennbaren Zusammenhang und dessen Verlauf über einige Jahrzehnte. Ergänzend hierzu: Hochrechnung bis 2021 von Dipl.-Ing. Ulrich Engelke.

Wenn also wieder und wieder behauptet wird das wir in finanzieller Hinsicht permanent "über unsere Verhältnisse" gelebt hätten, so muß dieser Aussage aus mathematischen Gründen widersprochen und folgendes grundsätzlich klargestellt werden.
Helmut Creutz Nr. 034_043b
helmut_creutz_034_043b
Ges.wirt.Finanzierungsrechnung der BRD in Rel. ( % ) zum BIP.
 
Was ist Geld?  Wem dient das heutige Geldsystem und wie wirkt es auf die Gesellschaft?

    Geld ist weder natur- noch gottgegeben sondern eine menschliche Erfindung, ein Konstrukt, über dessen ökonomische- und soziale Eigenschaften der Mensch weitestgehend frei (!) bestimmen kann.
  1. Geld „an sich“ ist wertlos. Geld ist nur "Mittel zum Zweck" in einer arbeitsteiligen Gesellschaft. Geld ist ein künstliches universelles Werte- Äquivalent ohne jeden Eigenwert, geschaffen für den Handel mit echten Werten ( Waren und Dienstleistungen ), dessen Sinn, Zweck und 'Wert' vollständig an echte Werte gebunden ist. Die Gegenthese zu dieser Definition führt zu dessen Bestätigung: Die Beseitigung allen Geldes führt nicht zu einer Aufhebung der inhärenten Wertigkeit echter Werte. Der 'Wert' des Geldes ist folglich stets nur zugeordnet und damit zweckgebunden bzw. funktional. Volkswirtschaftlicher Reichtum ist durch echte Werte und durch die Realisierung sinnvoller und notwendiger gesellschaftlicher Zielsetzungen definiert. Durch "Wertschöpfung". Nicht durch Geld.

    Geld ist eine gesellschaftliche Vereinbarung die den direkten Tauschhandel mit echten Werten, den sogenannten "Naturalientausch", ersetzt. Eine Vereinbarung die, sollte sich diese im Verlaufe der Zeit als schädlich für die Volkswirtschaft und das Gemeinwohl,- und somit für den Fortbestand der Gesellschaft erweisen, selbstverständlich umgehend durch eine andere ersetzt werden sollte, womit das verwendete Geldsystem seine fehlerhafte Funktion und auch dessen mögliche Folgewirkungen für die Gesellschaft augenblicklich verliert! ( Stichwort: Hyperinflation 1923 und die darauf folgende Weltwirtschaftkrise 1929 als Wegbereiter des Nationalsozialismus und des Zweiten Weltkriegs )

    Ein Beispiel verdeutlicht den fundamentalen Unterschied zwischen echten Werten [ siehe Punkt 3 ] und Geld: Echte Werte bilden die elementaren Lebensgrundlagen menschlichen Lebens, menschlicher Kulturen. Die Zerstörung echter Werte führt, je nach Schweregrad, zu einer erheblichen Minderung der Lebensqualität oder gar zur Zerstörung menschlichen Lebens! Der ( kontrollierte ) Austausch eines Währungssystems führt zur Implementierung eines anderen. Geld- und Geldsysteme sind aufgrund ihrer künstlichen Beschaffenheit beliebig ersetzbar. Echte Werte nicht. Der 'Wert' des Geldes beschränkt sich also einzig und allein auf seine Funktion in einer arbeitsteiligen Gesellschaft. Und diese Funktion ist weitestgehend frei bestimmbar.

    Die gegenwärtige Dominanz des Geldes als ultimativer Maßstab gesellschaftlichen Lebens in all seinen Belangen, als alles bestimmender Regulator, als unsichtbare Hand, quasi als Gottheit, dessen schicksalhaft scheinendem Wirken sich der Einzelne und auch ganze Volkswirtschaften selbstverständlich zu beugen haben, kann daher nur als vollkommen absurd bezeichnet werden!

    Die offen zu Tage getretene Hilflosigkeit und Inkompetenz im Umgang mit dieser Finanz- und Wirtschaftskrise muß als Bestätigung hierfür gesehen werden. Die moderne Zivilisation krankt an der als dogmatisch zu bezeichnenden Vorstellung, dass Geld „an sich“ wertvoll ist, Geld gar bestimmend ist, und ist durch diese monetäre Verblendung augenblicklich nicht annähernd in der Lage ihre Zukunft selbst zu bestimmen und Kraft gesunden Menschenverstandes zu gestalten.

    Geld als alles beherrschender Faktor, als moderner Religionsersatz und Einbahnstraße, weitgehend ohne sinnvolle ökonomische- und gesellschaftliche Zielsetzung. Monetarismus als Volkswirtschafts - Ersatz: Nicht der Zweck bestimmt das Denken und Handeln, sondern das wertlose Mittel zum Zweck und dessen widersinnige und destruktive inflationäre Vermehrung. Absurd! Die weit überwiegende Mehrheit der heutigen Ökonomen befinden sich insbesondere in Sachen Geld und Geldwesen auf dem evolutiven Entwicklungsstand zur Zeit der Inquisition. In der globalisierten Welt von heute ist diese ideologische Verblendung,- die inzwischen religiöse Züge angenommen hat, nicht nur hochgradig gefährlich sondern letztlich fatal!

    Ergänzend hierzu: Das Diktat des Geldsystems und 24 Hyperinflationen im 20. Jahrhundert! Ökonomie oder Irrsinn? Und: Vom exponentiellen Wahnsinn des Geldsystems. Ein Interview mit dem Wirtschaftswissenschaftler Prof. Dr. Bernd Senf.

    Zuvor gesagtes gilt auch für Währungen die in der Vergangenheit durch Edelmetalle gedeckt waren. Denn auch Gold und Silber können lebensnotwendiges selbstverständlich nicht ersetzen. Geld muß durch nichts weiter gedeckt sein, als durch das Vertrauen der Menschen in seine Tauschwertstabilität. Diese Stabilität erzielt man allein dadurch, indem man die umlaufende Geldmenge ( angepasst an die Wirtschaftsleistung eines Landes ) stabil hält. Die in vielen Ländern sehr erfolgreich eingesetzten "Regio- Währungen" belegen dies. Die von einigen geforderte Wiedereinführung einer Gelddeckung durch Edelmetalle ist jedoch nicht nur überflüssig und falsch, sondern inhuman, da dies all die Länder extrem benachteiligen würde die sich keine Edelmetalle zur Deckung ihrer Währungen leisten könnten. Also abermals vor allem die Dritte Welt. Diese Währungen gehören somit endgültig der Vergangenheit an.
  2. Echte Werte sind all die Dinge, materiell wie immateriell, die der Mensch / die Gruppe / die Nation / zum leben und überleben braucht. Echte Werte sind: hochwertige Nahrungsmittel, eine dem Stand der Technik entsprechende medizinische Versorgung für alle, eine nicht durch Schadstoffe verseuchte Umwelt, technische, kulturelle und soziale Werte bzw. Errungenschaften, Rechtsstaatlichkeit, Friede, Freiheit ... und natürlich, damit das Leben Sinn mach: individuelle Zufriedenheit und Glück! Echte Werte sind: »physisch, kulturell, sozial« und ( im Gegensatz zu jeder Art von Geld ) prinzipiell unersetzbar und im wahrsten Sinne des Wortes »lebensnotwendig«. Sie bilden das Fundament einer humanen Gesellschaft, die ihre ökonomische- und soziale Integrität schließlich zwangsläufig verliert, wenn diese Werte nicht gelebt und damit zerstört werden. Das heutige Geldsystem deformiert und zerstört dieses Werte schleichend und systematisch!

  3. Geld ist keine natürliche und damit begrenzte Ressource des Planeten Erde. [ Siehe Punkt 1 ] Geld kann aus diesem Grunde niemals zu knapp werden.

  4. Folglich kann der Staat / das Volk / die Menschheit insgesamt / in finanzieller Hinsicht niemals "über ihre Verhältnisse leben" oder "gelebt haben".

  5. Volkswirtschaftliche Geldverknappung und stetig wachsende Schuldenlasten weisen somit unmittelbar auf grundlegende Konstruktionsfehler im Geldsystem hin.

  6. Eine natürliche Obergrenze für die verfügbare Geldmenge ( so sie den existent wäre ) ein in finanzieller Hinsicht "über die Verhältnisse leben" gesamtwirtschaftlich betrachtet auch gar nicht zuließe, und somit ebenfalls unmöglich wäre. In diesem Fall hätte man es mit Verteilungsproblemen zu tun, die durch entsprechende Regelungen gelöst werden müssten. Der Tatbestand der Schuld bestände in einem solchen Fall allein im »nicht-teilen-wollen«.
  7. Das heutige Geldsystem ist ein Kreditgeldsystem,- ein Schuldgeldsystem, da in diesem Geldsystem alles Geld nur durch Verleihen ( durch die "Schöpfung" von Krediten ) in Umlauf gebracht wird. Würden alle Schulden zurückgezahlt ( was in diesem Geldsystem mathematisch unmöglich ist ) würde dies die umlaufende Geldmenge auf Null reduzieren, da sich Geldvermögen und Schuldenlasten in diesem Geldsystem bedingen, siehe Grafik oben. Gesamtwirtschaftlich betrachtet können Schulden in einem Schuldgeldsystem niemals beglichen werden. Die Staatsverschuldung der Bundesrepublik kann also, ebenso wie die der anderen Nationen, systembedingt nicht zurückgeführt werden!

    Aus der Systematik des Schuldgeldsystems ergibt sich nun der logische Rückschluss, dass Geld grundsätzlich nicht durch Verleihen sondern durch hoheitliche Geldschöpfung z.B. in Form von öffentlichen Investitionen in Umlauf zu bringen ist, um ein,- entsprechend der in Umlauf gebrachten Geldmenge, permanent steigendes Maß an Verschuldung systembedingt ausschließen zu können. In diesem Falle entfiele die Negativkurve aus der gesamtwirtschaftlichen Finanzierungsrechnung. Geld käme so durch staatliche Geldschöpfung schuldfrei in Umlauf und diente dem Staat und der Gesellschaft insgesamt fortan als das, wozu es eigentlich erdacht war: als neutrales Tauschmittel ohne Eigenwert.

    Ich verweise in diesem Zusammenhang auf die Zitate von US- Präsident Abraham Lincoln und William Lyon Mackenzie King, ehemaliger Premieminister von Kanada, der die Bank von Kanada im Jahre 1938 verstaatlichte. logo_monetative
    Monetative - Geldschöpfung
    in öffentliche Hand!

    Weitere Zitate finden Sie unten und auf der Seite "Federal Reserve System - Die FED". Siehe hierzu auch: Petition an den Bundestag - Geldschöpfung durch den Staat.

  8. Das Schuldgeldsystem zwingt den Staat und die weit überwiegende Mehrheit der Gesellschaft fortlaufend zur *Kreditaufnahme ( "Neuverschuldung" ), da sowohl die Kredite als auch die Zinsen nur durch die Aufnahme weiterer Kredite bezahlt werden können. Diese durch den Zins- und Zinseszins getriebene Systematik lässt die Geldvermögen in den Händen Weniger, durch Zinsgewinne, und die Schuldenlasten von Staat und Gesellschaft durch dementsprechend steigende Zinslasten gleichermaßen immer weiter ansteigen.

    *Die in diesem Geldsystem zwanghafte Ausweitung der kreditären Geldmenge führt zur Inflation und nach wenigen Jahrzehnten schließlich zur vollständigen Entwertung der Währung - und damit zu einer systematischen 'Vernichtung' bzw. Enteignung von Renten und Sparguthaben aller Art! Ein zinsbasiertes Geldsystem ist ( auch ) aus diesem Grunde volkswirtschaftlicher Unsinn.
  9. Der systembedingte Zwang zur Neuverschuldung erzeugt einige Jahrzehnte nach dem Start dieses Schuldgeldsystems eine in diesem System nicht überwindbare Überschuldungskrise ( der gegenwärtige Zustand ) die letztlich zwangsläufig im Kollaps des gesamten Wirtschaftssystems enden muß! Die um Kurvenverläufe für Zinsgewinne / Zinslasten und Wirtschaftswachstum erweiterte grafische Darstellung dieses Geldsystems auf der Seite "Crash!" veranschaulicht diese hochgradig gefährliche und sich exponentiell beschleunigende Fehlentwicklung.

    "[...] Dass diese Krisen dem Bereich der Banken und Börsen entstammen, ist kein Zufall. Denn hier haben sich - ausgelöst durch die zinsbedingte "Selbstalimentation der Geldvermögen" ( Bundesbank! ) - über die Jahrzehnte hinweg jene Geldvermögensberge angesammelt, die im gleichen Umfang alle Volkswirtschaften zu immer höheren Verschuldungen zwangen. So nahm z. B. die Wirtschaftsleistung in Deutschland von 1950 bis 2005 in realen Größen auf das Achtfache zu, während die Geldvermögen und Schulden auf das 46-fache anstiegen! Aus der Zinsperspektive betrachtet: Im Jahr 1950 steckten in jeder ausgegebenen Mark erst sechs Prozent Zinsen, heute 35 bis 40 Prozent! [...]" Quelle: Helmut Creutz

    Ergänzend hierzu ein Artikel des Nachrichtenportals "MMnews"
    Geldsystem vor Todesstoss - Kreditmenge sinkt um 2 Billionen. "Die Ausleihungen von Banken sind im Jahr 2009 um fast 2 Billionen zurückgegangen. Wenn im Geldsystem die Kredite schrumpfen, dann bedeutet dies den deflationären Todesstoss. Seit Beginn der Krise im Jahre 2008 schrumpften die Ausleihungen der Banken sogar um 3,8 Billionen Dollar oder 11 Prozent, so die „Zentralbank der Zentralbanken“, BIS. [...]" Hinweis: Dieser Artikel ist über den Link zu "MMnews" leider nicht mehr erreichbar. Die Webseite von "MMnews" wurde zwischenzeitlich überarbeitet. Eine Kopie des Artikels finden Sie hier.

    Handelsblatt 17.02.2009: Mittelstand klagt über Kreditklemme
    "[...] Unsere Mandanten berichten zunehmend von Schwierigkeiten bei der Kreditvergabe. Dabei werden nicht nur neue Kredite verwehrt. Vielmehr werden bereits erteilte Zusagen widerrufen und in Einzelfällen sogar bereits geleistete Zahlungen zurückgefordert“, schreibt der Geschäftsführer von Grant Thornton Deutschland, Christian Kirnberger [...]"

  10. Da Geld eine menschliche Erfindung ist, dessen Verwendung weitestgehend frei bestimmt werden kann, liegt die Lösung für die immer akuter werdenden ökonomischen- und sozialen Probleme der Menschheit allein im Denken, und nicht in äußeren Umständen oder gar im Geld „an sich“.
  11. Geld wird in diesem nationalen- wie internationalen Finanzsystem nur von Banken produziert und in Umlauf gebracht. Die "Schöpfung" [ Produktion ] und "Inumlaufbringung" des Geldes liegt in diesem Geldsystem nicht,- wie die meisten Menschen fälschlich annehmen und aus obiger Beschreibung [.Punkt 8.] bereits hervorgeht, in der Hand der Nationen, des Gemeinwesens, wo das Geldsystem als Teil des Gemeinwesens notwendigerweise hingehört, sondern beinahe vollständig in der Hand und in der Kontrolle von privaten Banken! Als Beleg für diese These genügt folgende einfache Rechnung:

    Befände sich das Geldwesen im Eigentum und in der Kontrolle der Nationen, wäre die weit überwiegende Mehrheit der Nationen heute gänzlich schuldenfrei, da es mathematisch offenkundig unmöglich ist das sich die Nationen der Welt mit ihrem selbst geschöpften Geld permanent ver- und überschulden! Staatsverschuldung gäbe es in diesem Falle, wenn überhaupt noch, dann nur zwischen souveränen Staaten.

    Gleiches gilt natürlich auch für die nun immer problematischer werdende Verschuldungssituation von Unternehmen und privaten Haushalten.

    Eine ausführliche Beschreibung der strukturellen Beschaffenheit des Schuldgeldsystems ist auf dieser Seite aus Platzgründen leider nicht möglich. Ich beschränke mich hier deshalb in aller Kürze auf die wesentlichen Punkte. Eine weiter ins Detail gehende Beschreibung zur Problematik der Geldschöpfung privater Banken / der exponentiellen Zinsdynamik / des geldsystembedingten Wachstums- und Verschuldungszwangs / und den damit verbundenen und in der Öffentlichkeit weitestgehend unbekannten Machtstrukturen ( an dessen Auflösung die Profiteure dieses Systems naheliegenderweise nicht interessiert sind ) finden Sie auf der Seite "Crash!" und auch unter "Filme / Videos"

  12. Die erheblichen internationalen Verflechtungen und Abhängigkeiten die dieses transnationale Finanzsystem schleichend und über die Ideologie zur schrankenlosen "Globalisierung" der Wirtschaft hervorgebracht hat, hat die Souveränität der Nationen ( = das im Völkerrecht verankerte Grundrecht ökonomisch und sozial selbstbestimmt leben zu können ) in den zurückliegenden Jahrzehnten immer weiter geschwächt und inzwischen weitestgehend zerstört! Diese Systemkrise mit ihren de facto erpressten und vollkommen sinnlosen "Bailouts" in Billionenhöhe zu Lasten des Gemeinwohls ganzer Völker macht folgendes offensichtlich:

    Die Nationen befinden sich in einer ( künstlich kreierten ) Schuldenfalle,- einer kreditären Falle privat geschöpften ( Schuld- ) Geldes, aus der sie sich ohne grundlegende Veränderungen dieses globalisierten Finanzsystems aus einfachen mathematischen Gründen nicht  befreien können! Siehe hierzu auf der Seite "Grafiken": Aktiva und Passiva des intern. Bankensystems von 1999 - 2009. Eine Grafik der Bank für internationalen Zahlungsausgleich ( BIS ) in Basel.

    Eine derartige Machtkonzentration in den Händen Weniger ist mit einer demokratischen Gesellschaftsordnung ( Stichworte: Gewaltenteilung, Rechtsstaatlichkeit ) unmöglich in Einklang zu bringen. Geschweige denn, mit der 1976 inkraftgetretenen und international verbindlichen Gesetzgebung der unveräußerlichen Menschenrechte. Denn wer über eine systembedingt immer weiter ausufernde Staats- und Privatverschuldung zu Tributzahlungen gezwungen wird, ist nicht frei: Dieses Geld- und Finanzsystem widerspricht insbesondere aufgrund des systemimmanenten Verschuldungszwangs dem internationalen Pakt der bürgerlichen und politischen Rechte der Vereinten Nationen ("Zivilpakt ICCRP"), und ist somit als rechtswidrig zu bezeichnen!

    Womit nun abschließend die eingangs gestellte Frage geklärt wäre, wem dieses Geldsystem dient, wie es auf die Gesellschaft wirkt und mit wessen Geld sich der Deutsche Staat / die Nationen in den vergangenen Jahrzehnten systematisch verschuldet haben:

    Mit dem Geld welches von Banken ( Zentral- und Geschäftsbanken ) in nahezu beliebigen Mengen produziert*, und ausschließlich durch Verleihen für Zins- und Zinseszins in Umlauf gebracht wird: Nicht die Nationen sind also die Schuldenmacher, sondern die Banken über ihr auf Verschuldung basierendes Kreditgeldsystem! Der gegenwärtige Zustand kommt damit,- ob man das nun wahrhaben will oder nicht, einer über den Nationen stehenden Diktatur des Finanzsystems und seiner Bankiers gleich, wie auch für den Uninformierten immer deutlicher erkennbar wird ...

    *In den letzten 30 Jahren hat sich die Gütermenge der Welt vervierfacht. Die Geldmenge hat sich im gleichen Zeitraum hingegen vervierzigfacht: autonome Geldschöpfung ohne jede realwirtschaftliche Kopplung ( und durch das Zinssystem im Interesse Weniger ) aus dem 'Nichts'!

    Obgleich leider noch immer weitgehend unbekannt, so handelt es sich hierbei doch um ein offenes Geheimnis: "Geld entsteht durch „Geldschöpfung“. Sowohl staatliche Zentralbanken als auch private Geschäftsbanken können Geld schaffen. Im Eurosystem entsteht Geld vor allem durch die Vergabe von Krediten ... [...] Die Geschäftsbanken schaffen Geld durch Kreditvergabe [...]" Quelle: Deutsche Bundesbank, Das Bankensystem, Seite 88 / 89, Kapitel 4.4 - "Geldschöpfung der Banken". Siehe auch: Geld und Geldpolitik, Seite 68, Kapitel 3 - "Das Giralgeld".

    Wie dieser Textpassage eines offiziellen Dokumentes der Deutschen Bundesbank zu entnehmen ist, entsteht Geld in diesem Geldsystem vorrangig durch die Vergabe von Krediten. Im Falle der Kreditvergabe von Geschäftsbanken durch Buchgeld- bzw. "Giralgeldschöpfung". Und wie zuvor dargelegt, ist mit jeder Schöpfung eines Kredites ( = Kreditvergabe ) zugleich die Schaffung einer Kreditforderung ( = Schulden + Zinsen ) verbunden, da Banken,- wie allgemein bekannt, Kredite nur durch Verleihen in Umlauf bringen und bei Ausfall der vertraglich verlangten Tilgung 'legal' auf das erarbeitete Eigentum der Schuldner zurückgreifen. Wohlbemerkt: Mit selbst geschöpftem Giralgeld seitens der Bank!

    "Anders als vielfach vermutet, spielen die Ersparnisse, die eine Geschäftsbank bei den Haushalten einsammelt, für ihre Kreditvergabe nur eine untergeordnete Rolle. Die Wirkungskette läuft vielmehr in umgekehrter Richtung: Gewährt eine Bank einem Kunden einen Kredit zum Beispiel in Höhe von 100.000 Euro, schreibt sie diesen Betrag dem Schuldner auf dessen Girokonto gut: In diesem Moment entsteht Buch- oder Giralgeld". ( Benedikt Fehr, ehemaliger Wirtschaftsredakteur der FAZ und spätere Sprecher der Deutschen Bundesbank.) Quelle: "Eine neue Geldordnung", Heise / Telepolis, 01.02.2012.

    Zur Untermauerung dieser gewiss 'erstaunlich' anmutennden Beschreibung verweise ich hier auf ein Zitat des ehemaligen belgischen Zentralbankers Bernard Lietaer, welches Sie meinem Schreiben an die Abgeordneten des Deutschen Bundestages entnehmen können. Zudem finden Sie auf der Seite "Crash!" einen kurzen Mitschnitt eines 3-Sat Interviews mit Prof. Bernard Lietaer, in dem dieser die  hier dargelegten Zusammenhänge bestätigt.

Nichts Neues, sondern ein "alter Hut"
Wie ein Rückblick in die Geschichte zeigt, wurde Geld tatsächlich nur sehr selten als das verwendet wozu es einst erdacht war, nämlich als neutrales ( zinsfreies ) Tauschmittel. Der Grund hierfür ist vorrangig in der hierarchischen Struktur menschlicher Gesellschaften zu sehen und erklärt sich so im Grunde fast von selbst: Geldsysteme wurden in der Geschichte der Menschheit naheliegenderweise nicht vom einfachen Volk und in dessen Interesse implementiert, sondern,- wie könnte es auch anders sein, von einer nach Machterhalt und Reichtum strebenden Oberschicht. Oder auch, wie etwa im Falle des Templerordens im 13. Jahrhundert und in enger Anlehnung zur heutigen monopolistischen Kapitalmacht der Banken und ihrer Eigner, von anderen elitären Gruppen.

Dementsprechend wurden Geldsysteme in aller Regel auch nicht primär dazu geschaffen um dem einfachen Volk und dem Gemeinwohl zu dienen, sondern,- was wohl niemanden überraschen wird, um den Reichtum und vor allem aber die Macht derer zu erweitern und zu festigen, die über das eigene Volk, oder, mittels transnational vernetzter Geldsysteme, gar über ganze Kontinente herrschten.

Das ein neutrales Tauschmittel, welches notwendigerweise nicht durch Verleihen sondern schuldfrei in Umlauf zu bringen ist eben genau diesem Zweck nicht dient, liegt auf der Hand!

Und ebenso klar wird nun, in Anbetracht einer weltweiten Gesamtverschuldung von inzwischen deutlich über 400 Billionen US- Dollar, dass diese elitäre Form der Geldmacht noch immer und heute noch in ungleich ausgeprägterem Umfang über das Wohl des Einzelnen, und,- inzwischen von niemandem mehr übersehbar, dass ganzer Nationen bestimmt!
Bild von "Liberal Freemason"
kreuz_tempelritter
Das Kreuz des Templerordens,
der transnationalen
 Hochfinanz des Mittelalters.

Diese verdeckte Form der Machtausübung, die sowohl als offensichtlich als auch als ( noch immer ) weitestgehend unerkannt charakterisiert werden muß, funktioniert aufgrund einer sehr weit verbreiteten fundamentalen Unkenntnis über das, was Geld ist und wie Geld in Umlauf gelangt, nachweislich bereits seit einigen Jahrtausenden. Und zwar ebenso simpel wie nachvollziehbar und effektiv:

»Ausnahmslos jeder benötigt in einer arbeitsteiligen Gesellschaft ein universelles Tauschmittel. Schaffe also Abhängigkeit von deinem ( Schuld- ) Geldsystem durch Kredit. Kontrolliere den Geldfluß in deinem und im Interesse deiner Klientel durch den Zins. Erzeuge so Schulden ( = Macht ) und Vermögen. Erhebe Forderungen und schaffe Eigentum!«

"Der Vorgang, mit dem Banken Geld erzeugen, ist so simpel, dass der Geist ihn kaum fassen kann". John Kenneth Galbraith, kanadischer Ökonom. Quelle: "G. K. Galbraith, Money: Whence it came, where it went. Penguin, Harmondsworth", Page 29, 1976. Siehe auch "The Ecology of Money" by Richard Douthwaite.

"[...] Der Ausdruck „Gesunde Finanzen“ ist seinem Wesen nach eine Erfindung der Bankiers und Kreditgeber. Er bedeutet starres Festhalten an überlieferten Verhältnissen...[...] Zum Nachteil des geldbedürftigen Kreditnehmers begünstigt dies System natürlich den Reichen...[...] Bei Gefahr jedoch sind diese Vertreter „Gesunder Finanzen“ die ersten im Rettungsboot, sie sind die ersten, die das sinkende Schiff verlassen, aber die letzten, wenn es gilt, Männer für den Dienst an die Rettungspumpen zu stellen...[...] Je größer die Verschuldung des Volkes, um so größer ist der Profit der Geldverleiher, und auf dieselbe Weise der Geldmarkt der Welt...[...] Die Geldverleiher sind zu ihrem Gedeihen fast ausschließlich auf die Verschuldung anderer angewiesen. [...]" Quellen: "Economic Tribulation" von Vincent C. Vickers, 1910 bis 1919 Gouverneur der Bank von England. Siehe auch ERC Historisches Archiv - Economic Tribulation und Deutsche Wirtschaftsgemeinschaft. Und auf der Seite Hyperinflation in Auszügen in deutscher Übersetzung.

"Das Zinssystem bevorzugt in krasser Weise die Besitzenden. Der Ertrag des Wachstums dient nicht in erster Linie dem Volkswohlstand, sondern konzentriert sich bei wenigen, sichert das exponentielle Wachstum der großen Vermögen. Die Verfügungsgewalt verlagert sich immer mehr auf gewaltige private, anonyme Gebilde, welche von der Geldseite her politische Macht und Willensbildung zu manipulieren verstehen". ( Werner Rosenberger, INWO Schweiz ) Quelle: Kapitel 16 aus "Das Geldsyndrom" von Helmut Creutz, ISBN 3-548-35456-4, 1997.

"Privatisierung kommt von privare, ein lateinisches Wort mit der Bedeutung ‚berauben‘. Wenn nun eine Privatisierung stattfindet, dann werden Gemeinschaftsgüter von privaten Interessenten aufgekauft - oder sogar verschenkt ... und das ist nichts anderes, als eine Beraubung der Gemeinschaft". ( Hermann Scheer (†), SPD- Bundestagsabgeordneter und Träger des alternativen Nobelpreises. Quelle )

"[...] Das Bankgeheimnis Geldschöpfung verdeckt die Fragwürdigkeit, dass die Banken für aus dem Nichts geschöpftes Geld von den Kreditnehmern Zinsen und Tilgung fordern - und bei Nichterfüllung auf das beliehene Eigentum der Schuldner - wie zum Beispiel Immobilien - zurück greifen und es zwangsversteigern lassen. Auf diese Weise verlieren überschuldete Schuldner zuweilen das Dach über dem Kopf und den Boden unter den Füßen. Diese Konsequenz kann auch ganze überschuldete Länder ( zum Beispiel der Dritten Welt ) treffen, so dass die Gläubiger die Kontrolle über Menschen und Ressourcen bekommen.
Die zugrunde liegende Abfolge "Kreditbedarf - Verschuldung und Enteignung" zieht sich wie ein roter Faden, wie ein Thema mit Variationen durch einige Tausend Jahre Geldgeschichte, aber sie wird besonders grotesk, wenn die Mittel zur Kreditvergabe - wenn auch in gewissen Grenzen - aus dem Nichts geschöpft werden. Man kann diesen Zusammenhang auf einen kurzen Nenner bringen: Mit selbst geschöpftem Geld - kaufen sie die Welt [...]" Dr. Bernd Senf, Professor für Volkswirtschaftslehre an der FHW Berlin, aus "Bankgeheimnis Geldschöpfung".

"[...] Purer Wahnsinn ist das Vorhaben, in Griechenland einen Privatisierungsfonds nach Vorbild der deutschen Treuhandgesellschaft* einzurichten. Die Treuhand ist das Paradebeispiel für die Verschleuderung von Volksvermögen und einen beispiellosen Betrug an den Steuerzahlerinnen und -zahlern. Wer die Treuhand zum Vorbild erklärt, will Griechenland nicht retten, sondern zur Plünderung freigeben. Dass dieser Prozess schon im Gange ist, zeigt auch die steigende Kapitalflucht aus Griechenland. [...]" Aus "Privatisierungen: Griechenland zur Plünderung freigegeben", attac Deutschland, 25.05.2011

Ergänzend hierzu: "Die Schuldenlüge". Ein ausgezeichneter Artikel von Michael Morris auf Kopp- Online, 16.02.2012. Und: Geldmenge, Liquidität & Blasen! Unfassbare Ein- und Ausblicke.pdf von Hans- Joachim Reich.

Max von Bock ist es in seinem nur 16 minütigen Trickfilm »Wie Geld funktioniert!...« ausgezeichnet gelungen sowohl die Funktionsweise des Schuldgeldsystems als auch die damit verbundene Machtstruktur sehr anschaulich zu schildern. Wer bereit ist etwas mehr Zeit zu investieren - was ich Ihnen nachdrücklich empfehle - sollte sich das sehr informative Interview mit Prof. Bernd Senf und den Vortrag von Jürgen Vierheller "Geld aus dem Nichts. Die unentdeckten Geheimnisse der Banken" ansehen. Ergänzend hierzu auf der Seite "Crash!": Monetarismus ist ein ( verdecktes ) Machtinstrument. Und von Bernd Senf: "Kreditbedarf, Verschuldung und Enteignung - ein Grundmuster in der Geschichte des Geldes". Und sehr ausführlich von Jörgen Bastian: "Geld ( regiert ) ruiniert die Welt - Eine kritische Kulturgeschichte des Geldes".

Trotz permanent gestiegener Wirtschaftsleistung wächst die Verschuldung in schwindelerregende Höhen - ein offensichtlicher Widerspruch - und nimmt uns nun mehr und mehr die Luft zum Atmen. Doch die Schuldenfalle wird abermals nicht erkannt. Weder vom Volk, noch von der (.mutmaßlich.) überwiegenden Mehrheit seiner Politiker. König Mammon herrscht nicht nur über die globalisierte Ökonomie, sondern vor allem auch über unsere Köpfe!

Im Würgegriff der Hochfinanz: "[...]...wir haben eine monopolistische Geldordnung, wo die Zentralbanken über ihre Zinspolitik Konjunkturpolitik betreiben.[...]...wir sind erpressbar geworden.[...]...unterm Strich führt das dazu, dass die bürgerliche Gesellschaft in ihren Fundamenten zerstört wird! [...]" Frank Schäffler, FDP, im Interview mit Michael Mross für MMnews:


Der Staat ist erpressbar geworden ( 00:10:00 )
23. April 2010. Die erwartete "Rettungsaktion" Griechenlands geschieht letztlich nur, um die involvierten Banken schadlos zu halten. Deshalb stellt sich die Frage: Wer regiert eigentlich? Die Banken oder die Politik? Erstmalig äußerst sich ein Abgeordneter des Deutschen Bundestages zum Thema Geldsystem und Währungsreform. ( Text: MMnews )

Trotz glaubhaftem Engagement: Auch Herr Schäffler scheint die grundlegenden Fehler im Geldsystem noch nicht vollständig erkannt zu haben. Die vorgeblich "staatlichen" Zentralbanken dienen in ihrer jetzigen Funktion,- wie zuvor dargelegt und auf der Seite "Crash!" im Detail beschrieben, ausschließlich privaten Eigentums- und Machtinteressen. Dies gilt auch für die Deutsche Bundesbank, wie aus der Grafik der "gesamtwirtschaftlichen Finanzierungsrechnung" und der permanent steigenden allgemeinen Verschuldung unmittelbar abzulesen ist!


Trailer zum Vortrag: "Geld aus dem Nichts - Die unentdeckten Geheimnisse der Banken" ( 00:04:04 )  Den vollständigen Vortrag von Jürgen Vierheller können Sie sich hier ansehen.


Die Schuldenfalle und der Euro: Die Falle schnappt zu! ( 00:09:55 )
02 Mai 2010. Die Euro- Krise war von Anfang an programmiert. Doch die Krise der europäischen Gemeinschaftswährung reflektiert nicht nur eigene Konstruktionsfehler. Sie offenbart ebenso das Endstadium unseres Geldsystems. Interview mit Prof. Bernd Senf. (.Text: MMnews )

Michael Mross spricht im Interview mit Prof. Bernd Senf u.A. auch die damalige Klage von vier Professoren vor dem Bundesverfassungsgericht gegen die - nicht durch die Bürger Europas demokratisch legitimierte! - Einführung des Euro an. Hier ein Auszug aus der Presseerklärung der aktuellen "Verfassungsklage gegen die Griechenlandhilfe".

Karlsruhe, 7 Mai 2010
"Die Vier Professoren, Dr. rer. pol. Wilhelm Hankel, Dr. rer. pol. Wilhelm Nölling, Dr. iur. Karl Albrecht Schachtschneider und Dr. rer. pol. Dr. h.c. Joachim Starbatty, die bereits 1998 die Verfassungsklage gegen den Euro erhoben haben, legen Verfassungsbeschwerde gegen die Finanzhilfen Deutschlands für die Hellenische Republik ein. [...]"

III. Banken: "Die Großbanken machen durch die außerordentliche Zinsdifferenz zwischen ihren Forderungen und ihren Refinanzierungskosten große Gewinne. Das daraus resultierende Risiko – denn sie beziehen diese Gewinne ja aus Ramschanleihen – nehmen ihnen die Staaten ab. Das Bail- out wird in Wahrheit zu ihren Gunsten betrieben. Sie sind die wahren Verursacher der Krise, nicht die an den Pranger gestellten Spekulanten. Sie machen auf die daraus resultierenden Gefahren aufmerksam, aber sind nicht ihre Verursacher. Das Argument der Systemrelevanz der Banken ist hohl. Es dient der Erpressbarkeit der Regierungen und hat bislang auch vollen Erfolg gezeigt. [...]" Quelle

30.06.2011. MMnews: Euro- Kritiker drohen Bundesverfassungsgericht
"Kläger sehen sich in ihren „grundrechtsgleichen Ansprüchen auf rechtliches Gehör“ verletzt und wehren sich nun gegen „den willkürlichen Ausschluss von der mündlichen Verhandlung". - „Falls das Bundesverfassungsgericht, das als Richter in eigener Sache entscheidet, nicht kurzfristig abhilft, wird der Gang zum Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte unvermeidbar sein. [...]"

Neue Solidarität, 14. September 2011: Bundesverfassungsgericht läßt die Bürger im Stich
"[...] Die akute Bedrohung der Souveränität und des Rechtsstaats durch die Bailout- Politik ist leider durch das Gerichtsurteil vom 7. September größer geworden. Auch der in Karlsruhe abgewiesene Kläger Schachtschneider sieht das Urteil als „schwarzen Tag“ für Deutschland und Europa. Noch mehr solch schwarze Tage darf es künftig nicht mehr geben, wenn uns unsere Demokratie und unsere Verfassung etwas wert sind."

Nach Angaben von Prof. Wilhelm Hankel, Bankier und ehemaliger Chefvolkswirt der Kreditanstalt für Wiederaufbau, liegt der an der Realwirtschaft gebundene Kreditanteil der Großbanken bei lediglich etwa 20%. Das Argument der Systemrelevanz der Großbanken, für die die Bürger in Deutschland mit 480 Mrd. Euro über die sogenannten "Banken- Rettungspakete" ( siehe unten ) von ihren 'Volksvertretern' ungefragt, in mehrfacher Hinsicht gesetzeswidrig und im Eilverfahren in Haftung genommen wurden, ist demnach also schlicht falsch! Quelle: Ein Interview mit Prof. Wilhelm Hankel vom März 2010. ( Nov. 2013: Das Interview ist auf der neuen Webseite von Prof. Hankel leider nicht mehr verfügbar ).

07.03.2010. euronews: Freude in Island über Nein beim Referendum
"Mit Feuerwerken haben die Isländer das Ergebnis der ersten Volksbefragung in Islands Geschichte gefeiert: 93 Prozent sagten Nein zu dem Abkommen mit Großbritannien und den Niederlanden zur Tilgung der gigantischen Staatschulden, die aus dem Zusammenbruch der isländischen Landsbank resultieren".

21.06.2010. MMnews: EU- Parlament verzweifelt an Finanzlobby
"Mit einem außergewöhnlichen Hilferuf setzt sich das Europaparlament gegen die Übermacht der Finanzlobby zur Wehr. "Das Ungleichgewicht zwischen der Macht dieser Lobby und mangelnden Gegenexpertisen erscheint uns als Gefahr für die Demokratie. [...] Es gibt keine neutrale Instanz, die die Zahlen der Banken überprüfen kann. [...]"

07.07.2010. NRhZ- Online: Merkels Bankenrettung verfassungswidrig
"[...] Finanzmärkte offenbar verfassungswidrig bedient: Die konservative „Welt” wartete heute mit einer, gerade von dieser Zeitung nicht erwarteten, verfassungsfreundlichen Meldung auf. Wie das Springer- Blatt berichtet, schätzt ein Gutachten des von der „Stiftung Ordnungspolitik” finanzierten „Centrum für Europäische Politik” ( CEP ) eine vom Brüsseler Regierungsrat am 11. Mai erlassene Verordnung über eine Bereitstellung von 500 Milliarden Euro für die Finanzmärkte als verfassungswidrig ein. Nicht genug damit: die Ratsverordnung ist offenbar sogar nach EU- Recht illegal. [...]"

17.07.2010. MMnews: Ex- Verfassungsrichter: Euro- Rettung illegal
"[...] Paul Kirchhof, von 1987 bis 1999 Richter am Bundesverfassungsgericht und bei der Bundestagswahl 2005 CDU- Kandidat für das Amt des Bundesfinanzministers, stellt die Verfassungskonformität des Gesetzes zum Euro- Rettungspaket in Frage. [...]"

17.11.2010. Kopp- Online: Großbritannien: ein Vorgeschmack auf die auch den Deutschen bevorstehende Zukunft. "In Großbritannien passiert gerade das, was den Deutschen in den kommenden Monaten erst noch bevorsteht: weite Teile der Bevölkerung verarmen rasend schnell. [...]"

05.01.2011. Kopp- Online: Fünf EU- Länder wollen private Altersersparnisse ihrer Bürger beschlagnahmen
"[...] Wenn sich gleich mehrere EU-Staaten bei den privaten Ersparnissen ihrer Bürger bedienen, dann sollte man meinen, dass die Deutschen darüber von den Medien unterrichtet würden. Doch weit gefehlt – unsere »Qualitätsjournalisten« schweigen. Sie konzentrieren sich derzeit lieber auf die Regierungspropaganda zum angeblichen Jobwunder. Dabei übersehen die »Qualitätsjournalisten« auch auf diesem Gebiet eine wichtige Tatsache: Dieses »Jobwunder« findet ausschließlich im Dienstleistungssektor statt, nicht etwa in der Produktion. [...]"

Neue Solidarität, 12. Januar 2011. UN- Sonderberater Ziegler: Finanzglobalisierung tötet!
"[...] Jean Ziegler, langjähriger UN- Sonderbotschafter für das Menschenrecht auf Nahrung, brachte den moralischen Bankrott des globalisierten Finanzsystems am 30. Dezember in einem Interview mit der "Zeit" auf den Punkt. Zwei Monate, nachdem im Oktober 2008 die Politiker der Eurozone einen Kreditrahmen von 1,7 Bio. Euro für Bankenrettung beschlossen, hätten dieselben Politiker dafür gestimmt, daß das UN- Nahrungsmittelprogramm ( WFP.) von 6 Mrd. auf 3 Mrd. Dollar zusammengestrichen wurde.
Dadurch gab es „keine Schülerspeisungen mehr in Honduras oder Bangladesch“ und „Essensrationen in den Flüchtlingslagern von Darfur, deren Kaloriengehalt nach medizinischem Ermessen unter dem Existenzminimum liegt”. Politiker verhielten sich wie „Handlanger dieser Banditen, die so lange an der Börse spekulierten, bis alles einkrachte.” Das bedeute den Tod von Menschen, so Ziegler. [...]"

28.02.2012. Kopp- Online: Abzocke nach der Bundestagswahl 2013: Regierung plant »Euro-Soli«
"[...] Der deutsche Staat ist großzügig, wenn es um Milliardenpakete für Griechenland geht. Dafür greift er den eigenen Bürgern immer dreister in die Tasche. Statt der versprochenen Steuervereinfachung wurde der Fiskal-Irrsinn unter dem früheren Finanzbeamten Wolfgang Schäuble noch verrückter. [...] Denn allmählich wird auch dem einfachsten Bürger klar: Mit immer absurderen Forderungen nehmen die Steuerbehörden jetzt erst einmal vor allem den Mittelstand aus. [...]"
 
staatsverschuldung_international

Die obige Tabelle zeigt die über Jahrzehnte systematisch angewachsene Verschuldung der internationalen Staatengemeinschaft in Relation zum Bruttoinlandsprodukt. Quelle: Der Monatsbericht des Bundesministeriums der Finanzen ( BMF ) vom März 2010, Seite 129. Das die Höhe der Verschuldung einiger Staaten zeitweise auch mal abnahm ist auf relative Schwankungen in der Wirtschaftsleistung innerhalb der Staatengemeinschaft, als auch auf Schwankungen in der Höhe der Ausgaben einzelner Staaten zurückzuführen. Dieser Effekt ist auch auf nationaler Ebene unter Marktteilnehmern zu beobachten. Die Zahlenreihen des BMF widerspiegeln die Systematik des Schuldgeldsystems:

Ausweitung der kreditären Schuldgeldmenge  =>  in etwa linear steigende Wirtschaftsleistung
=>  exponentiell anwachsende Verschuldung  =>  Finanz- und Wirtschaftskrise ...  =>  Crash!

Wie bereits die obige Grafik für die "gesamtwirtschaftliche Finanzierungsrechnung" aufgezeigt hat, handelt sich hierbei um einen systembedingten Automatismus den Helmut Creutz in einer seiner zahlreichen Grafiken sehr anschaulich als "Monetäre Teufelsspirale" dargestellt hat. Wo dieser, in der Tat teuflische Zwang zur permanenten Neuverschuldung die Nationen schließlich hinführt, zeigt die Grafik von Helmut Creutz aus der Publikation "Wirtschaftliche Triebkräfte von Rüstung und Krieg". Ergänzend hierzu: "Der Staatsbankrott" von Günter Hannich. Abschließend eine kurze Zusammenfassung des Inhalts der Seiten "Crash!" und "Die FED".

Es werde Geld
Bild rechts: Das Eccles Building in Washington D.C., von Insidern auch als "Tempel" bezeichnet, ist der Hauptsitz der mit Abstand einflussreichsten Zentralbank der Welt, der US- Notenbank Federal Reserve System, kurz "FED" genannt, die neben der nationalen Währung für die USA mit dem Dollar auch die Weltleitwährung stellt.
 
Wie andere Zentralbanken auch, produziert die "FED" Papiergeld praktisch in beliebigen Mengen aus dem 'Nichts' und gibt dieses bedruckte Papier, die "Banknoten", nur durch Verleihen in Umlauf. Hierfür kassiert sie, u.A. auch vom Staat, permanent Zinsen. Zinsen für buchstäblich aus dem 'Nichts' geschöpftem Papiergeld einer Privatbank, die die US- Regierung über Steuern und Abgaben dann zum Teil wieder eintreibt. Als Sicherung für diese an den Staat vergebenen Kredite übereignet die Regierung dieser Privatbank seit nunmehr knapp 100 Jahren "Staatsobligationen", Schuldverschreibungen!
Die "FED". Foto von Dan Smith federal_reserve_bank_fed
Die US- Notenbank "Federal Reserve System" befindet sich seit ihrer Gründung im Jahre 1913 in Privatbesitz! Der Rechtsstatus der Deutschen Bundesbank ist nach Recherchen von Prof. Grimmel nicht eindeutig zu klären.

Da das Zinssystem nur Vermögende durch permanent wachsende Zinsgewinne begünstigt und auch Geschäftsbanken Geld nur über verzinste Kredite in Umlauf bringen,- die ihrerseits Geld in nahezu beliebigen Mengen in Form von sogenanntem "Buchgeld" einfach aus dem 'Nichts' erzeugen, sollte jetzt eigentlich jedem klar geworden sein wie diese permanent anwachsenden Schuldenlasten zu erklären sind und warum die "Schere" zwischen Arm und Reich sowohl in den USA, als auch global immer weiter auseinander geht!
Das folgende Zitat von Robert H. Hemphill, Kreditmanager der Federal Reserve Bank Atlanta aus dem Jahre 1935 verdeutlicht, dass sich die Staatengemeinschaft aufgrund der heutigen globalen Vernetzung dieses hoffnungslos bankrotten Schuldgeldsystems tatsächlich gar in einer existenzbedrohenden Situation befindet, da die durch den Zinseffekt nun immer schneller in die Höhe triebenden Schuldenlasten von den Staatshaushalten kaum länger finanziert werden können. Die drohenden Staatsbankrotte u.A. in der Eurozone ( Griechenland, Spanien, Italien, Belgien ... ) werden sich nicht verhindern lassen, wenn dieses Geldsystem nicht grundlegend verändert und umgehend in hoheitliche Kontrolle gebracht wird! Der erste zwingend notwendige Schritt zur Umsetzung eines solchen Unterfangens ist die internationale Implementierung eines sogenannten "Trennbankensystems". Gleich mehr hierzu. Robert H. Hemphill:

bernd_senf_vortrag_finanzkrise
Prof. Dr. Bernd Senf in "Der Staat in der Schuldenfalle, Bankgeheimnis Geld- schöpfung". Bernd Senf, Mitinitiator der "Monetative - Geldschöpfung in öffentliche Hand!", in einem seiner sehr informativen Vorträge  zur Weltfinanzkrise.
"Wir sind komplett von den Banken abhängig [ Punkt 12.] Jeder einzelne Dollar [.gilt gleichermaßen für D-Mark, Lira, Euro etc, Punkt 8.] im Umlauf wurde zuvor von irgendwem geborgt, bar oder als Buchgeld. Wenn die Banken für genügend synthetisches Geld sorgen, geht es uns gut, wenn nicht, leiden wir Not.
Uns fehlt ein Geldsystem, das von Dauer ist. Sieht man sich die Gesamtsituation an, so wird deutlich, wie absurd und tragisch unsere hoffnungslose Position ist. Und auch wenn es kaum zu glauben ist, entspricht es der Realität.

Genau hierüber sollte jeder intelligente Mensch Nachforschungen anstellen und sich seine eigenen Gedanken machen. Das ist derart wichtig, dass es zum Zusammenbruch unserer heutigen Zivilisation führen könnte, [ Punkt 10.] wenn es nicht sehr bald zu einem weit reichenden Verständnis der Thematik kommt und die Defekte im System behoben werden".

Quellen: Im Vorwort eines Buchs des bekanntesten Ökonomen des 20. Jahrhunderts, Irving Fisher - "100% Money" (1935), und "Insiderwissen: Silber, investieren in die Zukunft", ein Buch von David Morgan aus dem Jahr 2006, und: Web of Debt - "LESSONS FROM THE JAPANESE" von Ellen Brown. Und: "Wie Geld gelehrt wird! - Bewusste Fehlinformation" - "GELD & GELDPOLITIK", Herausgegeben im Auftrag der Arbeitsgemeinschaft zu Förderung der wirtschaftlichen und sozialen Bildung e.V, Bonn, von Dr. Adalbert Kitsche und Prof. Dr. Heinz Markmann, in Zusammenarbeit mit der Deutschen Bundesbank.

geldcrash

Ein Rückblick in die Geschichte bestätigt die eindringliche Warnung von Robert H. Hemphill. Nach dem unvermeidlichen zyklischen Kollaps wurde dieses höchst profitable Schuldgeldsystem von der Hochfinanz ( und ihren folgsamen Handlangern u.A. auch in den Parlamenten ) ohne grundlegende systemische Veränderungen stets erneut gestartet.

Da die Hochfinanz ihre alles beherrschende Kapitalmacht nicht verlieren will, ist es nur allzu naheliegend das sich dieser Ablauf auch diesmal so vollziehen soll! Aus diesem Grunde wehrt sich die Finanzlobby so vehement gegen die nationale- wie internationale Neugestaltung des Geld- und Finanzsystems.

Man muß sich nun klar machen welch verheerende Folgen der Kollaps des US- Dollar ( der Weltleitwährung ), mit dem auch der Euro zu etwa 80% unterlegt ist, in der global vernetzten Welt von heute auslösen würde. Hier der Verlauf des Kaufkraftverlustes des Dollar von 1913 bis 2007 ...

weltweite_kreditmarktschulden

Die obige Grafik zeigt die explosionsartig steigende Verschuldung der USA in Relation zum Bruttosozialprodukt. In Europa und anderen Regionen der Welt sieht die Situation z.T. noch dramatischer aus. Hier noch etwas zum Besseren "regulieren" zu wollen ist offensichtlich sinnlos und absurd. Original der Grafik: "Kein Boden in Sicht", ein Artikel von Tomasz Konicz, Heise / Telepolis, 24.04.2009. Siehe auch: http://www.urbandigs.com/total-credit-debt-percentage-gdp.jpg

"[...] Daß dieses System auf ein apokalyptisches Ende zusteuert ist unübersehbar. Die Weltwirtschaft wird in eine Krise von bislang ungekannten Ausmaßen stürzen. [...]" Quelle: Günter Hannich - "Todesursache Zins"

"Durch das Zinssystem wird das Wirtschaftssystem irgendwann zusammenbrechen und wir können nur hoffen, dass es nicht zu sehr blutigen Revolutionen kommen wird. [...]" (.Dr. Jürgen Kremer, Prof. für Wirtschafts- mathematik am RheinAhrCampus Remagen ) Quelle

"[...] Wir sind jetzt an dem Punkt angelangt, wo ein Zusammenbruch der gesamten Zivilisation droht. Wir haben es nicht bloß mit einer Wirtschaftsdepression zu tun. Über den Punkt sind wir längst hinaus. Wir sind an dem Punkt, wo eine Kettenreaktion droht. Ein weiterer schwerer Einbruch des US-Dollars – der in den jüngsten Monaten schon beträchtlich im Wert gefallen ist – würde China ruinieren, Indien unvorstellbar schaden und Europa verheeren. Europa, China, Indien und andere Länder könnten einen plötzlichen Zusammenbruch des Dollars der Art, wie er jetzt ansteht, nicht überstehen. Und das ist ein Prozeß, der schon läuft. Wir leben also in einer ungewöhnlichen Zeit. Es ist nicht nur eine Depression, der wir ins Auge sehen müssen: Es ist die Gefahr eines weltweiten, langen neuen finsteren Zeitalters der Menschheit. [...]" Quelle: "Die gegenwärtige Weltfinanzkrise" von Lyndon LaRouche, Neue Solidarität Nr. 39 / 2007

Der US- Ökonom und Politiker Lyndon LaRouche fordert dazu auf, das bankrotte und sich nun immer weiter destabilisierende globale Finanzsystem sofort in ein geregeltes Konkursverfahren zu überführen und durch ein Kreditsystem souveräner Nationalstaaten [ Punkt 8.] zu ersetzen, dessen Zweck ausschließlich der Fortentwicklung der Menschheit und der der physischen Ökonomie dienen soll. Die Einführung eines Trennbankensystems auf internationaler Ebene, des sogenannten "Glass- Steagall- Acts", der gegenwärtig immer mehr Unterstützung findet, würde dies ermöglichen.
Der Glass- Steagall- Act stellt eine "Firewall" ( die strikte gesetzliche Trennung ) zwischen der spekulativen- und der realwirtschaftlichen Sphäre des Finanzsystems dar. Nach dessen Implementierung kann der hoffnungslos bankrotte Teil des globalen Finanzsystems gefahrlos in ein geregeltes Konkursverfahren überführt werden, und, wie dargelegt, durch ein neutrales Geldsystem ersetzt werden!


Angelides- Kommission bestätigt LaRouches Warnungen ( 00:13:52 )
Der Ausbruch der Finanzkrise 2007 in den USA und der sich jetzt inflationär beschleunigende Zusammenbruch des Weltfinanzsystems waren vorhersehbar und hätten verhindert werden können! Die Analysen des Ökonomen Lyndon LaRouche wurden im "Angelides- Bericht" Ende Januar 2011 bestätigt und machen die Notwendigkeit zur sofortigen Umsetzung des "Glass- Steagall- Acts" überdeutlich. Ein Video- Bericht der BÜSO.

Weiterführende und in die Tiefe gehende Informationen zu geschichtlichen Zusammenhängen des heutigen Geldsystems,- wie im obigen Video angesprochen, entnehmen Sie bitte der Webseite der BÜSO. Außerdem sei an dieser Stelle nochmals auf das sehr informative Interview mit Prof. Bernd Senf verwiesen, das Sie sich direkt auf dieser Seite ansehen können: Interview mit Bernd Senf.

Konkret ausgearbeitete Lösungsvorschläge, die die Analysen Lyndon LaRouches zum Geld- und Finanzsystem untermauern und um wesentliche Aspekte ergänzen, finden Sie auf der Seite "Filme / Videos". Hervorzuheben ist hier insbesondere der "Plan B" der Wissensmanufaktur von Andreas Popp und Rico Albrecht, der das Konzept der "Vollgeldreform" der Monetative aufgreift und in ein auf Dauer tragfähiges Finanz- und Wirtschaftssystem überführt!
 

Die Banken- Rettungspakete. Geld und Schulden aus dem Nichts
Wenn das globalisierte Finanzsystem durch diese Systemkrise des Geldsystems von den Staaten durch milliarden- und billionenschwere "alternativlose Rettungsmaßnahmen" vor der totalen Pleite "gerettet" werden muß, die Staaten jedoch selbst kein Geld haben und bereits vor Ausbruch dieser Weltfinanz- und Wirtschaftskrise hoch verschuldet waren, drängt sich nun natürlich die Frage auf, wo denn dann das Geld herkam um diese gigantischen Rettungspakete für "notleidende Kreditinstitute" bereitstellen zu können?!

Mitte September 2009 stellte Herr Peter Scholz auf "abgeordnetenwatch" an Frau Monika Herz genau diese Frage und bekam von Frau Herz eine Antwort in der Sie exakt beschreibt, wie unser heutiges Geldsystem funktioniert. Frau Herz ist Geschäftsführerin des REGIO- Vereins. Die Bestätigung für die Ausführungen von Frau Herz finden Sie oben und im Detail beschrieben auf der Seite "Crash!".

Ergänzend hierzu ( online- Videos ): Verfassungsbruch - SoFFin außer Kontrolle! Ein Beitrag des ARD- Magazins "Plusminus" vom 19.05.2009. Und: Wem gehört Deutschland? Fragten die Redakteure des Magazins Panorama...

Frage von Peter Scholz, 12.09.2009:

Sehr verehrte Frau Herz,

mir ist immer noch nicht klar, wo die vielen Milliarden Euro herkommen, mit denen Wirtschaft und das Bankwesen unterstützt wird. Von den Banken selbst kann es ja wohl nicht kommen. Kennen Sie eine plausible Antwort?

mit freundlichen Grüssen
Perter Scholz
Antwort von Monika Herz, 13.09.2009:

Lieber Herr Scholz,

vielen herzlichen Dank für diese tiefgehende Frage. Sie rühren damit an ein Tabuthema. Es ist 10 h morgens und die Schuldenuhr vom Bund der Steuerzahler zeigt 1.612 944 204 526 Euro. ( www.steuerzahler.de ).

Wenn der Staat Schulden machen muss, weil er die erforderlichen Maßnahmen nicht aus dem normalen Staatshaushalt abdecken kann, dann kann er nicht einfach Geld drucken. Dieses Privileg ist der Notenbank vorbehalten. Lt. ZDF leiht der Staat zu 97% Geld bei Banken und Investmentfonds und zu3 % bei uns Bürgern über Bundesschatzbriefe.

Demnach leiht sich der Staat das Geld, das er zur Rettung der Banken verwendet, bei den Banken selbst und zahlt es dann mit Zinsen zurück. Das heißt nach den Gesetzen der Logik, die Banken verdienen gut daran, dass sie gerettet werden müssen. Ist das nicht eine clevere Geschäftsidee!

Wie geht das?
Ich hab das mal vom Prinzip her so gelernt: Jemand stellt eine Kreditanfrage an die Bank. Die Bank sagt: Ja, du bist vertrauenswürdig. Ich möchte dir gerne einen Kredit geben. Die Bank schaut nach und sieht : Oh verdammt, ich bin ja selber pleite. Daraufhin geht sie zur Landesbank und sagt: Ich bräuchte da einen Kredit. Die Landesbank sagt: Ja gerne. Schaut nach und sieht: Huch, ich hab ja selber gar kein Geld mehr! Daraufhin geht sie zur Bundesbank und hält die Hand auf. Die Bundesbank lässt von der Europäischen Zentralbank Geld drucken und gibt es der Landesbank. Diese reicht es weiter an die Hausbank. Und die reicht es weiter an den ursprünglichen Kreditanfrager.

Im Prinzip läuft es mit den Staatsschulden ähnlich, nur dass der Staat wohl nicht in den unteren Banketagen das Geld leihen wird, sondern eher auf einer höheren Etage. Wie genau die Geldschöpfung vonstatten geht, darüber werden wir allerdings nicht informiert.

Der Staat, also wir, gilt natürlich als absolut vertrauenswürdiger Kreditnehmer. Es gibt ja die ca. 80 Millionen Bürger, die als Bürgen für die Zinszahlungen geradestehen.

Es heißt, dass der Staat noch nie Schulden zurückgezahlt hat. Wenn Rückzahlungen fällig werden, springt gerne immer eine Bank ein, um die Schulden zu "kaufen". Wir zahlen "nur" die Zinsen. Diese betrugen im Jahr 2007 40 Milliarden 500 Millionen. Allein die Verwaltungskosten für diesen Zinsetat betrugen 68 Millionen. (.Quelle: www.bundesfinanzministerium.de ). Das ist der zweitgrößte Posten im Staatshaushalt.

Wenn Sie sich tiefer mit dem Thema Zinssystem, Geldschöpfung und Spekulation und tiefere Ursachen der Weltfinanzkrise informieren möchten, empfehle ich Ihnen hier ein Interview mit Bernd Senf. www.berndsenf.de

Es ist nun 10.38. Wenn ich die Zahl aufschreiben will, die auf der Zinsenuhr steht, krieg ich ein Problem. Die Zahl bewegt sich so schnell, dass ich nicht recht mitkomme mit dem Schreiben. Pro Sekunde werden es 4.439 Euro mehr. Pro Sekunde! Aber nicht etwa, weil wir begonnen hätten, unsere Schulden zurückzuzahlen, sondern weil der Zins die Summe ständig in die Höhe treibt. In 10 Sekunden sind das 44. 390 Euro. In 20 Sekunden 88.780 Euro. Alle 20 Sekunden stirbt ein Kind an den Folgen von Mangel. Wenn wir aufhören würden, Zinsen für die Staatsverschuldung zu bezahlen, könnten wir stattdessen alle 20 Sekunden jenen Kindern 88.780 Euro zur Behebung des Mangels zur Verfügung stellen. Wie finden Sie das?

Es ist 10.44. Die Zinsuhr sagt: 1.612.950.120. In der Zeit, in der ich Ihre Frage beantwortet habe, hätten wir mehr als 6 Millionen Euro für sinnvollere Aufgaben verwenden können! Nochmals vielen Dank für Ihre Frage!

Ihre Monika Herz

Link zur entsprechenden Seite von abgeordnetenwatch ( bitte Seite Nr.6 anwählen ):
http://www.abgeordnetenwatch.de/monika_herz-180-25377--f234301.html#questions

"Was ist ein Dietrich gegen eine Aktie? Was ist ein Einbruch in eine Bank gegen die Gründung einer Bank?
Bankraub ist eine Unternehmung von Dilettanten. Wahre Profis gründen eine Bank."
Bertholt Brecht. Aus "Die Dreigroschenoper"


Petition an den Bundestag: Geldschöpfung durch den Staat
Eine Petition von Herrn Marian Löhr an die Abgeordneten des Deutschen Bundestages vom 16 Dezember 2009:

"Bankenwesen - Geldschöpfung durch den Staat"

Text der Petition:
"Der Deutsche Bundestag möge beschließen, dass das Finanzsystem so zu verändern ist, dass nicht mehr die Banken das Geld durch Kredite schöpfen, bei einer Kapitaldeckung von gerade einmal 8%, sondern der Staat das Geld selbst schöpft und in angemessenem Umfang im öffentlichen Interesse in Umlauf bringt, bzw. ausgibt."

Begründung:
"Die meisten Menschen wissen nicht wo Geld her kommt. In unserem Wirtschaftssystem schöpfen die Banken das Geld durch Kredite, die durch nichts gedeckt sind. Banken müssen lediglich 8% Kapitaldeckung vorweisen um 100% Kredite vergeben zu können, also Geld zu verleihen, welches sie nicht besitzen und Zinsen darauf zu verlangen. Der größte Kreditnehmer: Der Staat... WIR. WIR haben die Banken in diese Position gebracht, WIR stehen durch das Vertrauen in unsere Wirtschaftsleistung als Garant hinter dem Kredit des Staatshaushalts und damit als Garant hinter unserer Währung, da die Zentralbank Bundesanleihen zur Verpfändung akzeptiert und Bargeld dafür ausgibt. WIR könnten dieses Geld also auch selbst schöpfen und müssten dann an niemanden Zinsen zahlen. Der Haushalt wäre ausgeglichen und die Staatsverschuldung wäre lediglich ein Protokoll über die Menge Geld, die in Umlauf gebracht wurde!

Auch eine Finanzkrise wie die gerade laufende konnte sich in diesem Umfang nur ereignen, da das gesamte Wirtschaftssystem auf Krediten, auf Schulden aufgebaut ist. Da Banken für vergebene Kredite Zinsen verlangen, also mehr Geld zurück fordern als sie ursprünglich ins System gegeben haben, wächst das gesamt Schuldenaufkommen stärker an, als das durch Kredite zur Verfügung stehende Geld. Es müssen also immer höhere Kredite vergeben werden, um immer höhere Kreditforderungen bedienen zu können. Die Schulden wachsen also exponentiell und werden uns immer wieder in noch schlimmere Finanzkrisen führen als der gerade laufenden. Der einzige Ausweg ist die Abkehr von unserem auf Kredit bzw. auf Schulden finanzierten Wirtschaftssystem, hin zu einem System in dem demokratisch geschaffenes Geld vom Staat - von UNS allen - zum Wohle aller eingesetzt wird, schuldenfrei ist und frei ist von Zinszahlungen. Die Kapitaldeckung der Banken muss auf 100% hochgefahren werden, so dass die Banken nur noch Geld verleihen können, welches sie tatsächlich besitzen, so dass sie an der Geldschöpfung nicht mehr beteiligt sind."

Wie diesem Petitionstext von Herrn Löhr zu entnehmen ist, ist auch der Petitionsausschuss des Bundestages seit Dezember 2009 über die Systematik dieses auf Verschuldung basierenden Geldsystems informiert! Link zur Webseite des Deutschen Bundestages:

https://epetitionen.bundestag.de/petitionen/_2009/_12/_16/Petition_8867.nc.html
Siehe hierzu auch: "Monetative - Geldschöpfung in öffentliche Hand!"


Update Dezember 2010

Auf der Webseite des EU- Abgeordneten der "Grünen", Sven Giegold, ist im Dezember 2010 ein Arbeitspapier mit dem Titel: "Zeit für eine echte Wirtschaftsunion" erschienen. Darin heißt es:

"Gemeinsam mit den Kollegen Dany Cohn-Bendit und Pascal Canfin aus unserer Europa-Fraktion sowie mit Gerhard Schick aus unserer Bundestagsfraktion haben wir einen Text mit vier Vorschlägen für eine echte Wirtschaftsunion verfasst, der heute parallel auf deutsch in der Süddeutschen Zeitung und auf französisch in Le Monde erschienen ist. Ihr findet beide Artikel hier dokumentiert. [...]" ( Link zum Arbeitspapier )

Am 17. Januar 2011 hat Herr Marian Löhr den Inhalt dieses Arbeitspapiers auf der Webseite von Sven Giegold folgendermaßen kommentiert:

"Wir leben in einem System in dem Geld durch Schulden geboren wird. Wenn jemand einen Kredit bekommt, so erhält er nicht das Geld, welches von Sparern mal eingezahlt wurde, sondern Geld, welches durch den Akt der Kreditvergabe von der Bank aus dem Nichts neu erzeugt wird.
Für jeden Euro, der im Umlauf ist, gibt es auch immer noch jemanden, der diesen Euro noch als Kreditschuld zurück zahlen muss, plus Zinsen. Genau deshalb gibt es Schulden bei Staaten, Firmen und Privatleuten. Wenn jeder seine Schulden zurück bezahlen könnte, so wäre kein Euro mehr im Umlauf. Der Zwang zu immer mehr Verschuldung ist systematisch so in unser Geldsystem eingebaut worden. Der Staat verschenkt jährlich 40 Milliarden Euro als Zinszahlungen an die Banken, dafür dass diese das Geld durch Bilanzverlängerung aus dem Nichts haben entstehen lassen.

Dieses auf Schulden basierte System muss DRINGEND verändert werden. Davon sehe ich leider nichts in dieser Broschüre.

Schaut Euch doch mal den Film “Money as Dept II – Promises Unleashed” (http://www.bbc5.tv/eyeplayer/video/money-debt-ii) an. Er ist der beste seiner Art.
Ich bin sehr enttäuscht von unseren grünen Politikern, die diese Problematik nicht zu begreifen scheinen, den Skandal hierin nicht sehen und hier nur von Europa-Anleihen sprechen. Eine Union wie die EU sollte sich nirgendwo Geld leihen müssen, sie sollte alles Geld selbst schöpfen können, anstatt dies den Banken zu überlassen und Zinsen dafür zu bezahlen."

Ebenso wie dieser unmissverständlich formulierte Kommentar von Marian Löhr so erwies sich auch mein offener Brief an die Abgeordneten des Bundestages bis zum heutigen Tage als wirkungslos! Gleiches gilt für die zahllosen Bemühungen von Prof. Bernd Senf, Helmut Creutz, Andreas Popp ... etc ... etc ...


Update Juni 2011

Bundestag lehnt staatliche Geldschöpfung ab!

Hier die mathematisch nachweislich haltlose Begründung des Petitionsausschusses vom 26.05.2011 im pdf.- Format.

Mein Kommentar zu diesem ungeheuerlichen Beschluss der Parlamentarier: Private Banken dürfen also mit Billigung der Politik weiterhin eigenmächtig ungedecktes Kreditgeld generieren - und unsere Gesellschaft damit in den unausweichlichen Bankrott treiben!


Anhang
"Jedes Mal, wenn eine Bank ein Darlehen vergibt ( oder Sicherheiten ankauft ), wird neues Guthaben erzeugt,- neue Einlagen, brandneues Geld. [...] ... alles Geld wird von Banken in Form von Darlehen in Umlauf gebracht." Graham F. Towers, 1934 - 1954 Direktor der Bank von Kanada. Quelle: "The Yarra Glen Report" aus dem Jahre 1939. Siehe auch hier.

"Der Vorgang, mit dem Banken Geld erzeugen, ist so simpel, dass der Geist ihn kaum fassen kann". John Kenneth Galbraith, kanadischer Ökonom. Quelle: "G. K. Galbraith, Money: Whence it came, where it went. Penguin, Harmondsworth", Page 29, 1976. Siehe auch "The Ecology of Money" by Richard Douthwaite.

"So ist unser national umlaufendes Medium nun Transaktionen von Banken ausgeliefert, die verleihen nicht Geld, sondern Versprechen Geld zu liefern, das sie nicht haben." Irving Fisher, Ökonom und Autor. Quelle: "Fractional Reserve Banking as Economic Parasitism" A Scientific, Mathematical, & Historical Expos'e, Critique, and Manifesto, by Vladimir Z. Nuri. Und: "Celebrating Irving Fisher: the legacy of a great economist" - the Cowles Foundation - Yale University. Siehe hierzu auch: "Ökonomen der Krise, Irving Fisher: Kreislauf des Grauens" von Hendrik Buhrs. Ein Artikel der "WirtschaftsWoche" vom 18.03.2009.

Weitere Zitate finden Sie auf der Seite "Federal Reserve System - Die FED".
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